Mit wichtigem Sieg gegen FC Alsbach in die Winterpause – Punkterückstand auf Nichtabstiegsplatz verkürzt

Weiterer Sieg stärkt Vertrauen in Trainer

KSV Klein-Karben schlägt Alsbach 2:1 und bekennt sich zu Zeynel Güngörmez

Nach sieben von neun möglichen Punkten, die der KSV Klein-Karben aus den letzten drei Partien gegen Bensheim, Usingen und Neu-Isenburg geholt hatte, stand für den Wetterauer Verbandsliga-Vorletzten gestern Abend das wichtige Spiel gegen den in unmittelbarer Reichweite liegenden FC Alsbach auf dem Programm. Das erfreuliche Resultat: Die Elf von KSV-Trainer Zeynel Güngörmez wusste die Gunst der Stunde zu nutzen, siegte zum Jahresabschluss gegen die Südhessen mit 2:1 (2:0) und hält dadurch mehr denn je Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätzen. Schon im Vorfeld des richtungsweisenden Kellerduells nahmen die Klubverantwortlichen aufkommenden Gerüchten, man werde womöglich nach der Winterpause auf einen neuen Trainer setzen, den Wind aus den Segeln; "Das wird definitiv nicht der Fall sein", verriet der stellvertretende Abteilungsleiter Axel Jörg, "denn Zeynel Güngörmez genießt auch im neuen Jahr unser Vertrauen". Das Spiel selbst bot, den wenigen Zuschauern aufgrund des ungemütlichen Wetters, das den Darbietungen technischer Fertigkeiten nahezu keinen Raum ließ, nur selten Erwärmendes. Kampf war auf dem Kunstrasen des Günter-Reutzel-Sportfeldes Trumpf, und diesbezüglich hatten die KSV-Cracks eindeutig die Nase vorne. Dank eben dieser Tugend lagen die Platzherren zur Pause verdientermaßen mit zwei Toren in Führung: Marvin Gramowski nach Kerem Kayas öffnenden Pass aus halbrechter Position (15.) sowie Mark Nowak aus elf Metern auf Zuspiel von Gramowski (45.) hatten in die Vollen getroffen. Alsbachs Riesenmöglichkeit zur frühen Führung vereitelte Klein-Karbens Keeper Yannick Rühl in der sechsten Minute, als er einen von Gäste-Kapitän Timo Seitz geschossenen Elfmeter (Foul von Bayram an Gencer) spektakulär parierte. Ab den zweiten 45 Minuten verstärkten die Alsbacher zwar ihre Offensiv-Bemühungen, mehr als Frickers Anschlusstreffer zum 2:1 ('73.- Kopfball nach Caylak-Freistoß) sprang jedoch nicht heraus.

KSV Klein-Karben: Rühl - Bartoschek, Kunisch, Bayram, Faulstich - Kaya, Nowak - Gramowski (90. Erkan Gök), Bayin (93. Timo Burkert), Sachs - Silvan Gök (82. Fink).

FC Alsbach: Schneider - Nauth, Seitz (46. Horst), Fricker, Kubatz - Manga Mbou, Mohr, Geist, Heß - Caylak, Gencer.

Tore: 1:0 (15.) Gramowski, 2:0 (45.) Nowak, 2:1 (73.) Fricker. - Schiedsrichter: Robyn Wensky. - Zuschauer: 50.

Quelle: Wetterauer Zeitung (Uwe Born) Bericht vom 07.12.2013