Torloses Remis gegen Neu-Isenburg – drittes Spiel hintereinander ungeschlagen – “KSV gibt erstmals in dieser Saison Rote Laterne ab”

Torlos endete am Freitagabend die Begegnung der Fußball-Verbandsliga Süd zwischen dem KSV Klein-Karben und der Spvgg. 03 Neu-Isenburg. Nur wenig geboten bekamen die rund 100 Zuschauer, die trotz der widrigen äußeren Bedingungen den Weg zum Günter-Reutzel-Sportfeld eingeschlagen hatten. Beide Mannschaften konnten kaum Akzente in der Offensive setzen und blieben über weite Strecken harmlos. Neu-Isenburgs Trainer Hoffmann forderte im Spielverlauf nicht zu Unrecht lautstark: „Mehr machen, wir müssen mehr machen“, doch umgesetzt wurde der Wunsch durch seine Spieler selten, denn mehr als ein leichtes optisches Übergewicht sprang im Rahmen der fast ausschließlich im Mittelfeld ausgefochtenen Partie für die „Nulldreier“ unter dem Strich nicht heraus. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den fröstelnden Zuschauern bei Dauerregen ein eher tristes Bild. Kein Team konnte sich in aussichtsreiche Position bringen, so dass Strafraumaktionen absolute Mangelware blieben und am Ende ein leistungsgerechtes Remis zu Buche stand.

Klein-Karben gibt Rote Laterne ab

Durch die Punkteteilung bleiben die Neu-Isenburger auch weiterhin im elften Saisonspiel hintereinander unbesiegt und rangieren mit 33 Punkten auf Rang sechs. Um einiges düsterer gestaltet sich – trotz einer kleinen Serie mit sieben Zählern aus drei Spielen – die tabellarische Situation für den KSV Klein-Karben, der durch das Ergebnis keinen Boden auf die Konkurrenz gutmachen konnte und sich nach mittlerweile bereits 21 absolvierten Partien und nur 16 erspielten Punkten weiterhin in höchster Abstiegsnot befindet. Ein kleiner Lichtblick: Nach dem Unentschieden konnten die Wetterauer erstmals in der laufenden Runde die Rote Laterne abgeben.

KSV Klein-Karben: Rühl; Bayram, Kunisch, Kaya, Gök (69. Bitiq), Faulstich, Gramowski (73. Fink), Bayin (89. Goek), Nowak, Sachs, Bartoschek.

Spvgg. Neu-Isenburg: Kacarevic; Hartmann, Nedwied, Reichardt, Kampka (74. Tariq), Marx (68. Sancak), Omotosho (90./+1, Tisch Rivero), Pavic, Pospischil, Rhein, Buschmann.

Schiedsrichter: Volker Höpp. Zuschauer: 100.

Quelle: Jörg Schulz www.regiomelder-offenbach.de